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14. Bavaria-Balearen-Cup auf Mallorca 

Sturm richtete an Land als auch auf den Schiffen erhebliche Schäden an. So konnten in diesem Jahr nur vier Wettfahrten gesegelt werden. In der „Goldfleet“ siegte die Bavaria 38 „Sa Cometa“ von Kay Rothenburg mit Kai Jancke und Jürgen „Radde“ Radatz sowie einem nicht SVAOe-Gast Jürgen Langgast. Kay Rothenburg berichtet:

 

Wetterkapriolen Ende Oktober sind eigentlich auch auf Mallorca nichts Besonderes. Dennoch geriet diese Aussegelung des traditionellen Bavaria-Balearen-Cups wetterbedingt zu einer in jeder Hinsicht denkwürdigen Regatta. Die letzte Oktoberwoche wartete zunächst mit Sommerwetter und besten Segelbedingungen auf, doch dann schlug das Wetter um. Das dritte von insgesamt sechs angesetzten Rennen von Palma nach Puerto Andratx im Schutz der Insel konnte gerade noch gesegelt werden.

Die gesamte Regattaflotte machte im Club de Vela fest, wo auch das gemeinsame Abendessen stattfand. Doch am darauf folgenden Morgen brach im Hafen das Chaos aus: Schwere Orkanböen fegten durch den Naturhafen von Port Andratx und verwandelten das Hafenbecken in einen brodelnden Hexenkessel. Boote, die sich losgerissen hatten, trieben auch in die am Steg liegenden Yachten und beschädigten einige so schwer, dass sie nicht mehr auf eigenem Kiel nach Palma zurück konnten. Die Regattateilnehmer kamen mit dem Schrecken davon.

Auch wenn das Schlimmste nach zwei Stunden überstanden war, blieb das Wetter auch in den kommenden Tagen sehr stürmisch und die weiteren Wettfahrten mussten gestrichen werden. So standen die Sieger bereits nach den an den ersten Regattatagen gesegelten vier Wertungen fest. In der Goldfleet triumphierte die Bavaria 38 „Sa Cometa" mit dem Team um Kay Rothenburg, die zwei große Bavaria 49, die „Enjoy"  und die „Champagne" ganz klar auf die Plätze zwei und drei verwies. In der Silberfleet setzte sich die Bavaria 49 „Freya" durch.

Der Cup ist eine Markenregatta der Bavaria-Yachten, bei der die Teilnehmer fast ausschließlich mit Charterschiffen an den Start gehen. Hier geht es nicht um High-Tech, sondern um Segelspaß, so John Rossbach vom Veranstalter Yates Alemanes. Um möglichst homogene Starterfelder zu bekommen, wurden die Yachten in diesem Jahr mehr nach der Regattaerfahrung und den Ambitionen der Teams statt nur nach Größenklassen und Rennwert eingeteilt.

Auch wenn die Wetterkapriolen den geplanten Ablauf der Regattawoche beeinträchtigt haben, so gab es doch viele spannende und schöne Momente. Die Organisation der Regatta hat allen gut gefallen. Nach einer turbulenten Woche bedankte sich das Team von Yates Alemanes bei allen Teilnehmern und der Regattaleitung.

 

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