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 13.03.16, Peter Mendt

So machte sich am Mo. d. 2. März eine Busladung mit 44 Oldies auf die Reise nach Kiel zu einem Besuch der Einsatzflottille 1 der Marine.

Schon um 7.00 Uhr, eine sehr beschwerliche Zeit für Oldies, war das Treffen am Hauptbahnhof angesagt. Die Teilnehmer waren überaus pünktlich.

Die Marine hatte den Transport organisiert und vielleicht etwas übereifrig gleich zwei verschiedene Busunternehmen beauftragt. Oder aber war dieser Fehler doch woanders zu suchen?

Natürlich, nur ein Bus wurde bestückt, und schon um kurz vor 9.00 Uhr hatten wir den Zielort eingekreist.

Die Versorgung im Bus war spitze. Es gab Kaffee noch im Hamburger Raum und Croissants. Welch eine Überraschung und welch ein Genuss! Außerdem waren im Angebot Selter und Apfelschorle.

Während der Fahrt dann wurden die Teilnehmer eingenordet und mit der Marinefibel von 1956 konfrontiert. Werner Plaumann hatte sie aus seiner Dienstzeit noch präsent. Hier ein paar kleine Ausschnitte:

-   Sofort nach Dienstschluss geht der Mann an die Reinigung seines Körpers und seines Zeuges.

-   Erst wenn der Seemann seine Umgebung, sein Schiff und seine Kleidung um sich herum sauber weiß, kann er sich der Freizeit oder den Mahlzeiten hingeben.

-   Das Aussehen des Schiffes soll auf die Ordnungsliebe, die Reinlichkeit und den guten Geist der Besatzung schließen lassen. In jedem Hafen wird nach dem Aussehen des Schiffes und dem Auftreten der Besatzung der Geist und die Manneszucht der ganzen Bundesmarine beurteilt.

-   Lärmen und Pfeifen ist in allen Teilen des Schiffes zu unterlassen. In ihren eigenen Räumen kann die Besatzung dagegen singen und sich während der Freizeit belustigen.

-   Nach dem Wecken ist die Hängematte sofort abzunehmen und so fest zu zurren, dass kein Wasser eindringen kann, damit sie notfalls als Rettungsmittel benutzt werden kann.

Ob diese Formulierungen, gegen die es inhaltlich sicher nichts zu sagen gibt, auch heute noch so zu lesen sind?

Am Tor, in Kiel angekommen, wurden wir von unseren von nun an ständigen Begleitern Hptm. Rausch und FhrzS Lichterowicz in Empfang genommen. Es ging sofort in die Offiziersmesse, und der erste Programmpunkt stand an. Kptl. Carsten Knop gab einen Überblick über die Organisation und die Ausrüstung der Einsatzflottille 1.

Es war doch sehr eindrucksvoll einmal aus einer anderen Perspektive etwas über die Bedeutung der Marine und deren Einsatzgebiete zu erfahren.

Nach einer Kaffee-Pause, sie tat gut, konnten Fragen gestellt werden. Eine Feststellung des Kptl. Knop war die, dass die Teilnehmer wohl nicht so ganz der Zielgruppe einer PR-Veranstaltung der Marine entsprächen, er sich aber herausnehmen würde uns aufzufordern unseren Enkelinnen und Enkeln begeistert von unserem Besuch zu berichten. Dieser Aufforderung soll entsprochen werden. 

Nach der Fragerunde ging es dann per Bus zur Kantine. Die Beköstigung war sehr schmackhaft und für den, der es wollte, auch sehr reichlich.

In 2 Gruppen eingeteilt sollten jetzt das Minenjagdboot FGS Herten und der Tender FGS Werra besichtigt werden. Mit Engagement und Stolz präsentierten die Besatzungen ihre Schiffe.

Im Zeitplan etwas zurück, wurde nun die Gruppe 1 auf einer Barkasse eingeschifft mit Kurs Laboe. Hier war für die Gruppe 1 Freizeit angesagt während die Gruppe 2 den Vorteil genoss, auch das zweite Schiff noch besichtigen zu können. Die Barkasse fuhr danach den zweiten Übersetzter nach Laboe.

Hier wartete um 16.30 Uhr der Bus. Die Heimfahrt wurde mit Sherry versüßt. Um ca. 18.00 Uhr trafen wir wohlauf am Hauptbahnhof ein.

Eine gelungene Veranstaltung, welche sicher dazu beigetragen hat die Marine in einem erweiterten Lichtkegel zu sehen.

Danke, lieber Peter 2, für die Idee und die Organisation!

Wenn Du nur für den nächsten Ausflug, das wäre ein kleiner Wunsch, Deine guten Kontakte zu Petrus noch weiter intensivieren würdest, dann würde man den Regen dieser Veranstaltung auch ganz vergessen können.

 

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