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8.10.2014, Jan Hauschildt


Traditionell machen wir mit den Optikindern nach den Sommerferien eine Elbeausfahrt.
Diesmal von einem anderen Hafen aus, denn während wir sonst in Wedel starten, hat uns das dortige Yachthafenfest dazu bewogen, zum Jollenhafen Mühlenberg auszuweichen. Die Segelstrecke ist dadurch länger, was die Tour anspruchsvoller macht.

Interessant auch die Zusammensetzung der Gruppe. Weil etliche Kinder intensiv Regatten segeln, hatten ihnen die Eltern ein Auszeit-Wochenende verordnet. So haben sich nur 5 Segelkinder gemeldet. Begleiter waren unser Sohn und frischgebackener FSJ-ler Lars Hauschildt und eben wir, das Ehepaar Birgit Rothe / Jan Hauschildt. Getroffen haben wir uns am Sonnabend, 6.9. um 9.00 Uhr. Nach Abladen, Einladen, Auftakeln, Umziehen, Zuwasserbringen und Verabschiedungen ging es dann im Schneckentempo bei Windstärke 1 die ersten 100 m unter Segeln gegen die Tide. Wir einigten uns darauf zu schleppen und liefen den Strand am Schweinesand an. Auftakeln macht hungrig und durstig und so wurden die ersten Stärkungen vertilgt. Auf Tidenkipp und einsetzenden Wind konnten und wollten wir wegen der vielen Sandfliegen nicht warten, und so starteten die Schleppzüge wieder, bis dann vor der Lühe mit der Ebbe auch ein netter Wind aufkam – allerdings genau von vorn.

Nun konnten die Kinder das auf der Alster gelernte Kreuzen auf der Elbe anwenden, und es ging zügig außerhalb und, wenn es die Verkehrslage zuließ, innerhalb des Fahrwassers zum Auberg. Wir legten die Optis hoch auf den Strand und bauten routiniert die Zelte auf der „Haseldorfer Wiese“. Wichtig ist danach immer das Ringfahren hinter dem „Ben“, unter Gejohle und teilweise verzweifelten Bemühungen des Motorbootfahrers, die Kinder vom Ring ins Wasser zu befördern. Am Abend wurde gegrillt und Feuer gemacht, und die Kinder verschwanden gegen 22.00 Uhr erschöpft in den Zelten.

Kleine Mädchen reden sonntagmorgens ziemlich früh ziemlich laut, was zu einigem Hin- und Hergerufe zwischen den Zelten führte. In einer netten Runde wurde gefrühstückt und die Zeit bis zur Abfahrt nochmal mit Ringfahren überbrückt. Wieder hoch am Wind ging es dann auf die Elbe, mit 2-3 Windstärken erstmal flott, dann zunehmend langsamer, bis wir vor Schulau die Optis wieder in Schlepp nehmen mussten um die vereinbarte Ankunftszeit 16.00 Uhr einzuhalten.

Aufgeladen wurde bis 17.30 Uhr, und dann ging es für die erschöpften Kinder heimwärts und für den „Ben“ in die Halle am Schulgartenweg, für die Optis zurück an die Alster und für den „Falken“, unser 5,5 m Tuckerboot, auf eigenem Kiel zurück nach Wedel. Vielen Dank an die Eltern, die eifrig auf- und abladen und transportieren.

 

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